Über mich
Mein Name ist Thomas Horáček. Ich bin in Wien geboren, inzwischen über 50 – und Musik hat mich mein Leben lang begleitet. Schon als Jugendlicher wollte ich am liebsten jedes Instrument beherrschen: Ich versuchte, mir selbst Gitarre beizubringen, klimperte am Keyboard und saß fasziniert am Schlagzeug. Auch wenn das Leben damals andere Wege einschlug und ich keine professionelle Musikausbildung absolvieren konnte, ließ mich der Takt nie ganz los.
Später stand ich bei Partys mit meiner Clique hinter den Plattentellern: mit zwei Plattenspielern, Mischpult und Mikrofon als DJ. Doch wie das Leben so spielt: Man wird älter, gründet eine Familie, Prioritäten verschieben sich, und manche Hobbys geraten für viele Jahre in den Hintergrund.
Verloren ging die Leidenschaft jedoch nie – genau wie meine Begeisterung für technischen Fortschritt. Ich bin immer mit der Technik gegangen, anstatt mich gegen sie zu stellen: vom Taschenrechner in der Schule über die Schreibmaschine bis hin zum PC. Für mich sind neue Technologien keine Bedrohung, sondern mächtige Werkzeuge, wenn man sie richtig einsetzt. Und genau diese Neugier hat mich schließlich wieder zurück zur Musik gebracht.
Die Idee zum Musiktrack – Wenn Technik auf echte Geschichten trifft
Im Jahr 2025 stieß ich durch Zufall auf die Möglichkeiten moderner KI-Musik. Da ich mich ohnehin intensiv mit digitalen Werkzeugen beschäftige, war mein Ehrgeiz sofort geweckt.
Im Netz wird derzeit hitzig diskutiert, ob künstliche Intelligenz die Kunst zerstört. Ich sehe das gelassen und mit einem Blick in die Musikgeschichte: Als damals die ersten Sampler aufkamen oder die Techno-Musik begann, gab es ähnliche Aufschreie gegen Elektronik. Live-Künstler und echte Sänger auf der Bühne wird es immer geben – KI-Musik ist schlicht ein weiteres Instrument, das neu hinzugekommen ist.
Dabei unterscheide ich ganz bewusst zwischen beliebigen Zufallsprompts und durchdachter Musikgestaltung:
- Der persönliche Kern: Ein Algorithmus allein hat keine Gefühle und kein Leben. Die Inspirationen, Stimmungen und Erinnerungen stammen zu 100 Prozent aus meinen eigenen Gedanken und persönlichen Meilensteinen. Das kann keine KI erraten.
- Vom Gedanken zum Liedtext: Aus einer ersten vagen Textidee forme und feile ich die Songstrukturen. Die KI hilft mir dabei wie ein Notizbuch und Arrangement-Partner – ich passe Zeilen an, schreibe um und korrigiere den Text, bis er sich rund anfühlt.
- Klang & Umsetzung: Über spezialisierte Musikplattformen entstehen anschließend die Instrumentierung und der passende Gesang – exakt gesteuert durch meine Vorgaben zu Tempo, Stilrichtung und Atmosphäre.
Mit jedem neuen Track wächst die Erfahrung, und die Texte werden länger und ausgereifter. Ob man mich deshalb gleich als traditionellen Songwriter bezeichnen muss, sei dahingestellt – im Moment ist es für mich vor allem ein erfüllendes, kreatives Hobby, das unglaublich viel Spaß macht. Anstatt vor Neuem zurückzuschrecken, nutze ich die Technik, um Emotionen und Gedanken eine eigene Melodie zu geben.