Die Idee zum Musiktrack

Ein emotionaler Song aus meiner Vergangenheit, gemischt mit der jetzigen Zeit im Zusammenhang mit der Familie.
(Stimme Tom Horacek per KI)

Liedtext

Ma is jung... Und ma glaubt an die Ewigkeit.

Ma is jung und ma glaubt, ma hat die Lieb' fürs Leb'n, wü a Familie gründen, si a Versprechen geb'n. Kinderlacha im Haus, des war unser Traum, doch dann bricht auf amoi der sichere Raum. Die Wege, die trennen si, es fällt oft so schwer, und die Kinder, die pendeln im Leb'n hin und her. Zwei Welten, zwei Häuser, a zerrissene Zeit, ma hat's net so woin, doch es is so weit.

Die Zeit bleibt net stehn, unsre Kinder werdn groß, ham selber jetzt Kinder, das Leben zieht los. Aus den Eltern von damals san Großeltern wordn, doch die alten Wunden san nie ganz verdorrn. Die Vergangenheit steckt no tief in den Knochen, so vieles is unausgesprochen gebrochen. Jeder baut si sei eignes, klaanes Familiengeschäft, und des große Ganze wird lautlos untern Teppich g'kehrt.

Ma sitzt dann als Großvater oder Großmutter da und ma schaut, auf des Leb'n, des ma früher so hoffnungsvoll baut. Ma hat oft des Nachseh'n, ma bleibt leise zruck, und sucht in der Stille nach dem fehlenden Glück.

Unsere Großeltern ham's uns no vorzagt, wie's geht, dass ma z'sammenhält, wenn der Wind amal weht. Was es haaßt, a Familie zu sein, groß und echt, wo der ane den andern no aufhelfen möcht. Doch heit in der Zeit lauft des alles so kalt, jeder rennt für si selber, und ma wird langsam alt. Des is des Traurigste, des mi im Herzen so brennt, wenn a Familie si lautlos voneinander trennt.

Jeder kümmert si nur no um sei kleine Welt, weil heutzutage anscheinend nur des Eigne zählt. Der große Familientisch, der bleibt heute leer, des gemeinsame Lachen, des gibt es net mehr. Ma vergisst auf die Wurzeln, ma vergisst auf den Stamm, und ma merkt gar net, wie ma verliert, was ma ham.

Unsere Großeltern ham's uns no vorzagt, wie's geht, dass ma z'sammenhält, wenn der Wind amal weht. Was es haaßt, a Familie zu sein, groß und echt, wo der ane den andern no aufhelfen möcht. Doch heit in der Zeit lauft des alles so kalt, jeder rennt für si selber, und ma wird langsam alt. Des is des Traurigste, des mi im Herzen so brennt, wenn a Familie si lautlos voneinander trennt.

Die Großeltern ham's uns zeigt... Aber heit lauft's anders. Und des is des Traurigste daran.
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