Die Idee zum Musiktrack
Die Erinnerung an meine Kindheit wie viele andere wahrscheinlich auch wenn das Christkind kommt und bevor man dann die Weihnachtsgeschenke aufmachen kann.
(KI-Stimme)
Liedtext
Es is Heiligabend, die Stuben is still, draußen is dunkel, so wia’s jeder will. Doch drinnen im Gang, da stehen wir an, weil keiner ins Wohnzimmer eini geh’n kann. Die Tür is verschlossen, fest zua is der Riegel, wir warten gespannt vor dem großen Spiegel.
Die Kinder, die Enkerl, die finden ka Ruah, schauen immer wieder zur Tür dort hin zua. Sie sind scho ganz aufg’regt, die Wangen san rot, das Warten, des is ja die greßte Not. Sie wissen genau: Erst wenn’s Christkindl war, geht die Tür endlich auf, so is es jedes Jahr.
Auf einmal wird’s stad, ma hört kan Ton, warten wir vielleicht umsonst da schon? Doch dann – horch genau! – ganz fein und hell: A leises Läuten, ganz schnell! Kling, Kling! Kling, Kling!
Die Tür geht auf, der Schlüssel wird dreht, jetzt sehn wir, was drinnen geschrieben steht. Kommt’s eina, ihr Kinder, herein in den Raum, schauts euch nur an, den wunderschönen Baum! Mit großen Augen und offenen Mund, genießen wir alle die heilige Stund. Der Baum, er leuchtet, Geschenke steh'n drunter, heut wird die Welt für uns wieder bunter.
Das Christkind war da, jetzt wiss' ma's gwiss. Frohe Weihnachten – so schee wie des is. Kling, Kling...